Rabauzzz – diese Aussage
BurnOut hat die Ursache oftmals in einer
Abhängigkeit von Anerkennung
traf mich persönlich wie ein Faust.Schlag – mitten ins Gesicht – energetisch wars ein Tritt in die Magengrube – und ich verdaue das Ganze jetzt schon über ein Monat – und es verliert nichts von seiner punktgenauen Definition eines für mich seit lange gärenden Themas.
Mir persönlich ist es seit einiger Zeit bewusst, dass ich schon länger irgendwo am Rand des Kraters herum tänzle – dass mein Körper Ruhe braucht um sich wieder zu regenierieren.
Und mit den bisher gehörten Dingen wars unlogisch, warum “gerade ich” auch in die Gruppe der BurnOut.Anfälligen gehören könnte.
- ich hab schon viele Rucksäcke meiner Ahnen diesen zurück gegeben
- ich hab schon viele systemische Verstrickungen gelöst
- ich hab ein definiertes Ego.Zentrum lt. HDS
- ich hab ein definiertes Milzzentrum lt. HDS
All das spricht DAGEGEN, dass ich zur Risikogruppe gehören könnte – und doch fühlte ich mich im letzten Jahr oftmals ausgebrannt, hatte keine Kraft und Energie – wollte einfach nur mehr schlafen und nicht mehr denken und handeln müssen – ich war absolut müde – und so kenne und kannte ich mich nicht – nicht in den ersten 50 Jahren meines Lebens
Und dann diese Aussage – nach 3 heftigen Tagen, wo wieder einiges in Bewegung geraten war – sozusagen als Tüpfelchen auf dem i
Abhängigkeit von Anerkennung !!!
Bei mir gingen Deckenlüster an – permanent auf der Suche nach etwas, was mir das geben könnte, was ich als Kind nie wirklich bekommen hatte – Lob und Anerkennung.
Ich habe selbstverständlich auch immer wieder Anerkennung erhalten gehabt – aber das war wie ein Teufelskreis – ich konnte sie auch nicht annehmen – über ein halbes Jahrhundert lang – von daher wurde es auch immer seltener – aber ich hätte es immer gebraucht – zum über.leben.
Manche werden jetzt sagen – naja, wenn sie das glaubt, dann wirds so sein – stimmt – aber mir ist es ja eben erst in diesem Seminar bewusst geworden, dass dies eins meiner grundlegenden Themen sein könnte – und je länger ich darüber nachdenke, desto überzeugter werde ich, dass dies genau wieder eins der noch fehlendenPuzzle.Teile ist.
Wenn ich nicht abhängig gewesen wäre – über Jahrzehnte hinweg – dann hätte ich viele Dinge sicher anders gemacht als ichs wirklich getan habe.
Wenn ich mir so meine 3 Ehen anschaue – da war nie diese bedingungslose Liebe – also von meiner Seite – nicht das, was ich in den letzten Jahren kennen lernen durfte.
Meine Beziehungen – über Jahrzehnte hinweg – waren eher von Logik und Vernunft bestimmt – wenn wir jetzt ein Haus gekauft haben, könnten wir doch auch heiraten – so in der Art.
Und ich habe mich bemüht – zu gefallen – zu überzeugen – zu funktionieren – alles im Griff zu behalten – zu organisieren – was auch immer – und wozu?
Abhängigkeit von Anerkennung
Und je mehr ich danach suchte – mich danach sehnte – desto weniger be.kam (ich) sie. Ich suchte sie in Partnerschaften – aber eigentlich suchte ich sie ganz wo anders – aber dort wusste ich, dass ich sie nie in der Form bekommen würde, wie ich sie ersehnt hatte.
Ich wollte auch nie “zum Inventar gehören” – das war mir in der letzten Firma bewusst geworden, in der ich unselbständig tätig war – mein Ex.Chef hatte mich mal einem seiner Freunde vorgestellt mit den Worten “Das ist unsere Frau ….”
Das war der Anfang vom Ende – ich hasse es, wenn es als selbstverständlich erachtet wird, dass ich da bin – dass ich funktioniere – war auch immer das Ende der letzten beiden Ehen – ich empfinde mich absolut nicht als Inventar, das man(n) als selbstverständlich betrachtet – egal ob in Familie – aber auch im Beruf.
Ich hab trotzdem immer noch lange “weiter gemacht” – immer wieder – auch, wenn mir mein Körper schon lang sagte – ver.ändere es – ich hielt an der Situation fest, weil ich noch immer hoffte, dass diese Selbstverständlichkeit (wieder) einer Art von Anerkennung weichen könnte.
Und ich hatte es anfänglich unendlich genossen, voriges Jahr von einem Menschen diese Anerkennung immer und immer wieder zu bekommen – und ich hätte mich soo gerne daran gewöhnen wollen – aber das ist ein anderes Thema
Wobei – irgendwie auch nicht, weil es geht natürlich nicht nur um
Abhängigkeit von Anerkennung
als Ursache für BurnOut – es ist – meiner Meinung nach – immer die Summe vieler Einzelteile.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mensch, dem es privat und beruflich wirklich gut geht ins BurnOut schlittern kann – ich glaube viel mehr, dass es entweder in einem Bereich nachhaltig kriseln muss – oder in beiden nicht wirklich harmonisch sein – meine Hypothese.
Zumindest sind dies meine persönlichen Erkenntnisse meiner Erlebnisse der letzten 3 Jahre.
Ich wurde immer wieder mit der Thematik konfrontiert – ich habe mir in verschiedenen Blickrichtungen Gedanken dazu gemacht – hab einige Gründe ausschliessen können – und ging immer davon aus – ok, das, was ich hab, ist was ganz anderes
Jetzt wurde – für mich – ein weiteres Puzzleteil in meine Betrachtungen der Thematik hinzu gefügt – mein persönlicher Anteil artikuliert und ausformuliert – jetzt kann ich persönlich damit arbeiten – und das Beste draus machen.
Und jetzt macht es für mich auch Sinn, warum ich immer wieder mit der Thematik BurnOut konfrontiert wurde, obwohl ich nicht zur klassischen Risiko.Gruppe gehöre.
Dies ist jetzt aber auch mein großer Vorteil – dadurch, dass ich viele Voraussetzungen habe, die gegen BurnOut sprechen – werde ich jetzt mal wieder einen Eigenversuch starten, um dieses Thema selbst in den Griff zu bekommen.
Vielleicht erübrigt sich dann auch das eBook – oder auch – ich kann danach auch meine persönlichen Erfahrungen mit dieser Thematik mit ein bringen – oder ich belasse es letztendlich einfach bei dem Blog hier – schaun ma mal
1 Kommentar(e)
Kommentarfeed TrackBack-Indentifikations-URI

Passte jetzt für mich hervorragend, dieser Artikel!
Danke dir